Eine Erkrankung oder eine unvorbereitete Veränderung im Leben kann manchmal nicht nur den Körper betreffen, sondern auch das psychische Wohlbefinden erschüttern. Wenn die Belastung zu groß wird und zu lange andauert, beeinträchtigt dieser Leidensdruck das Leben oft enorm. 

Hakomi ist eine auf das gegenwärtige Erleben bezogene, tiefenpsychologisch fundierte und körperzentrierte Psychotherapiemethode.

 

Immer an den Körper und das gegenwärtige Erleben angekoppelt, gehen wir auf Forschungsreise zu uns selbst und erkunden, wie wir uns in der Welt, in unseren Beziehungen und in unserem Inneren eingerichtet haben. Überzeugungen, die sich früh in unserem Körper verankert haben bestimmen heute noch unser Denken, Fühlen und Handeln und beschränken uns manchmal in unseren Möglichkeiten.

 

Das Alltagsbewusstsein ist kein wirksames Mittel um tiefere Ebenen des Selbst zu erfahren und zu verändern. An dieser Stelle hilft uns Innere Achtsamkeit, die Facetten des Erlebens besser wahr zu nehmen. Wie auch immer wir uns mit unseren Gefühlen, Erinnerungen und Sichtweisen organisieren - unser Körper spiegelt es wieder. Mit einer gewaltlosen Haltung und in einem sicheren Raum laden wir das Unbewusste zur Koorperation ein. Nur so können auch sensible Bereiche erkundet, bewusst gemacht und letztlich auch verändert werden.

 

"Es geht nicht nur darum, wer du glaubst, zu sein. Es geht nicht um etwas, das du nur intellektuell begreifen kannst. Es geht darum, wer du im tiefsten Grunde deines Herzens bist." - Ron Kurtz (1934 - 2011, Begründer der Hakomi Methode)